Wenn Essen Krank macht
immer mehr Menschen leiden recht jung an den verschiedensten Krankheiten.
Süß, Süs ... Süß.. was fehlt da eigentlich ?
Wenn der Körper falsche Signale sendet ist es schon recht ... bedenklich.
Einen anderen Weg zeigt die ayurvedische Lehre in der das Wissen sich auf einem über 5000 Jahre alten Erfahrungsschatz gründet. Ich möchte hier einen kurzen anriss der gesammelter Erfahrung wiedergeben.
Eine spezielle Ernährungslehre, bei der Konstitutionsty des einzelnen die wichtigste Rolle spielt ist ein wesentlicher unterschied zum Beispiel zu deutschen Diätplänen. Es gibt daher für jeden Typ eine andere Ernährungsempfehlung.
Das ist auch der wichtigste Faktor weshalb Diäten nicht funktionieren. Was für den einen gut ist muss es für den anderen noch lange nicht sein.
Eine allgemeine Empfehlung die grundsätzlich für alle gilt sind folgende:
- eseen Sie nur wenn Sie wirklich Hunger haben
- verzichten Sie auf unkonntrollierte Zwischenmahlzeiten
- die Hauptmahlzeit sollte mittags eingenommen werden.
- die Verdauung funktioniert nur richtig mit einer richtigen Esskultur - Ruhe Ruhe ...
- legen Sie zwischen den Mahlzeiten mindestens drei Stunden Pause ein
- Satt ist nicht Satt, nie zu viel essen
- möglichst frische Lebensmittel essen, die Qualität ist wichtiger wie die Menge
- Wasser ist ein Hauptnahrungsmittel (erwärmtes Wasser und Typ entsprechende Kräutertees trinken)
- Es gibt nicht nur Süß. Essen Sie ausgewogen in alle fünf Geschmacksrichtungen
Nahrung ist die beste Medizin. So beeinflusst die Nahrung wesentlich den Gemütszustand. Im Idealfall kann über die Nahrung dieser wesentlich verbessert werden. Positiven Erlebnissen beeinflussen die Verdauung und stärken die Abwehrkräfte des Körpers positiv. Eine schlechte Verdauung äußert sich durch Störungen Blähungen, Völlegefühl, Sodbrennen und Heißhunger. Durch eine schlechte Verdauung werden mehr Abfallprodukte Giftstoffe im Körper abgelagert..
Nahrungsmittel werden in 3 Gruppen unterteilt:
Sattva-Guna: verlängern die Lebensdauer und steigern die Zufriedenheit.- Nahrungsmittel wie Milchprodukte
- Getreide, Früchte und Gemüse süß, saftig und ölig
- zu bittere, sauere, salzige, scharfe
- heiße oder trockene Nahrungsmittel erhitzen den Körper und die Psyche
- Chili, Zwiebel und Knoblauch.
- Fleisch, Fisch und Geflügel
Empfohlen wird:
- gekochte Milch (am besten Ziegenmilch)
- Reis, Mung Bohnen
- Ghee
- Seesam
- Obst und Süßspeisen
Vermieden werden sollen:
- Fleisch
- Fisch
- Eier
- Käse
- Honig (wegen schlechter Verdaulichkeit)
- Konserven
- Tiefkühlkost
- sowie fette Speisen
Geht gar nicht:
- Alkohol
- Kaffee
- Getränke
- Köhlensäure
Spezielle Empfehlungen für die verschiedenen Typen:
Vata - neigt zu Verdauungsstörungen
- gekochte und leicht verdauliche Kost
- warm mit etwas Fett
- salzig, sauer und süß.
Pitta - haben ein starkes „Verdauungsfeuer“
- kalte und warme Speisen von mittelschwerer Konsistenz
- bitter, süß und herb.
Kapha
- mäßig gegarte und warme Speisen essen
- viel frisches Obst und Gemüse
- scharf, bitter und herb
- Kinder sind in der Regel Kapha-Typen.




