
Durch die Fermentation werden zwei Dinge erreicht: Eine raschere Verteilung der Stoffe im Körper und ein besserer Geschmack, denn einige Kräuter schmecken unangenehm (oft bitter).
Für ein Arishta/Asava wird die Pflanze abgekocht und mit Melasse (=Arishta) sowie einigen Blüten von Mesua ferreris versetzt. Dann bei einer Temperatur über 25 Grad in einem geschlossenen Gefäss gelagert. Die Blüten von Mesua ferreris beherbergen einen speziellen Pilz, der (ähnlich wie der Hefepilz beim Backen oder Brauen) die Fermentation bewirkt. Je nach Zuckergehalt des Arishtas erreicht man so einen natürlichen Alkoholgehalt von 6 - 8 %.